Mi
10
Sep
2008
Freizeit
Ich habe jetzt etwas über eine Woche in Frankreich
gearbeitet und somit auch meine ersten freien Tage gehabt. Die habe ich hauptsächlich dazu genutzt die umliegenden Strände zu erkunden. Freitag war ich zum ersten Mal am Strand, und gerade dort
angekommen,
fing es auch schon an zu regnen und weit und breit war Nichts zu sehen, wo ich mich hätte unterstellen können, also fuhr ich einfach weiter. Nach wenigen Minuten hatte ich ein paar alter Fischerhütten am Strand entdeckt und schloss mein Fahrrad an, um unter der ersten Hütte Schutz zu suchen. Kaum saß ich auf einem großem Felsen unter der Hütte, als der Regen richtig losging. So saß ich für ungefähr 10 Minuten allein unter der Hütte, schaute dem Regen zu und bewunderte den Ausblick, denn vor mir war ein altes Ruderboot und das, was die Ebbe vom Meer übrig gelassen hatte (könnt ihr auch in den Fotos nachschauen). Da sich das Wetter an diesem Tag im 10-Minuten-Takt änderte, konnte ich schon bald im Sonnenschein und unter blauem Himmel weiterfahren.
Ich entdeckte auf einem Hügel einen Turm, der wie ein alter Burgturm aussah und so fuhr ich mit dem Fahrrad hinauf, musste aber feststellen, dass es keine Burg, sondern tatsächlich nur der Turm war, deshalb wartete ich dort nicht lange und lies mich wieder Richtung Meer rollen. Ich kam an einem anderem Strand, dem „Plage du Valais“, raus und erkundete auch diesen zu Fuß. Zuerst musste ich einen kleinen dünnen Weg entlanggehen, der mich zu einer urigen Treppe führte, auf der ich zum Strand hinunter gehen konnte.
Auch an diesem Strand war weit und breit keine andere Person zu sehen, was vermutlich vor allem an dem ständig wechselnden Wetter lag. Nachdem ich hier ein paar Fotos geschossen hatte, machte ich mich wieder auf den Heimweg.
Montag und Dienstag waren schon meine nächsten freien Tage und diesmal wollte ich zusammen mit Lenard einen anderen Strand finden. Wir standen gegen 11 Uhr auf und stellten fest, dass es draußen blauer Himmel, Sonnenschein und 25 Grad war und so sollte es auch den ganzen Tag bleiben.
Wir ließen unsere Fahrräder direkt neben dem Leuchtturm zur Hafeneinfahrt stehen, da wir zu Fuß besser vorankamen. Schon an dem ersten Strandabschnitt entdeckten wir nicht nur sehr viele Muscheln und einen toten Krebs, sondern auch eine halb zugemauerte Höhle im Berg und gingen hinein, um sie zu erkunden. Da wir leider kein passendes Licht dabeihatten, brachen wir dieses Unternehmen nach ca. 5 Minuten wieder ab und gingen weiter den Strand entlang. Das gute Wetter verlieh der ganzen Gegend einen ganz anderen Eindruck und ich hatte das Gefühl, gar nicht genug Fotos schießen zu können. Nach ca. einer Stunde gelangten wir an einen weiteren Strand, der zum ersten Mal etwas von einem Badestrand hatte, die anderen Strände waren mehr einzelne kleine Buchten, die zwar auch ihren Reiz haben, aber wegen der vielen Steine nicht zum Liegen geeignet waren. An diesem Strand brachen wir unsere „Expedition“ ab, da ich kurzfristig doch noch um 18 Uhr kellnern musste. Es waren aber nur 9 Leute, und so war das eine eher ruhige Schicht, bei der auch ich viel Zeit hatte selbst zu essen.
Dienstag Morgen machten wir uns auf, um neue Strände in Richtung Westen zu suchen. Wir legten so eine ganze Ecke Weg mit dem Fahrrad zurück bis zum „Pointe de Roseliere“ von dem man eine sehr gute Rundumsicht auf die umliegenden Buchten und natürlich das offene Meer hat. Auch hier ließen wir wieder unsere Räder stehen und machten uns zu Fuß weiter. Zwar war das Wetter heute nicht so gut und wir mussten uns immer wieder vor einzelnen Schauern verstecken, aber trotzdem boten sich uns wieder wirklich schöne Ausblicke, für die der Fotoapparat einfach zu klein war. Nachdem wir wieder einige wilde Strände und Buchten hinter uns gelassen hatten, kamen wir zu einem richtigem Badestrand, der sich über bestimmt 2-3km erstreckte. Da dieser Strand unser Zielpunkt für den heutigen Tag war, liefen wir ihn noch 15 Minuten entlang und kehrten um. Für den Rückweg wählten wir einen engen Weg durch den Wald, der uns aber immer wieder den Ausblick auf das Meer aus ca. 50 Meter Höhe bot.
In der Herberge angekommen gab es schon bald Abendessen. Seit heute ist der Chefkoch wieder aus dem Urlaub zurück und so gab es gleich Seehecht mit Reis und ein Eclaire zum Nachtisch.
<< Neues Textfeld >>
Degemer Mat! - Herzlich Willkommen!


