Fr
26
Sep
2008
Mein erster Urlaub in Frankreich
Montag Mittag gegen halb 12 ging für Lenard und mich unser erster Trip in Frankreich los. Gwendal fuhr uns mit dem Herbergsauto an den Bahnhof von St. Brieuc, wo wir in den TGV Richtung Trébeurden einstiegen.
Kirche von LannionWir hatten einen freien Nachmittag in Lannion, einer etwas grösseren Stadt, in der wir auf den Bus nach Trébeurden warten mussten. Ich nutzte die Zeit um mir eine Carte 12-25 zu kaufen, die französische Bahncard für junge Leute. Da ich hierfür ein Passfoto brauchte, aber natürlich keins dabei hatte, nutzte ich einen dieser tollen Passfotoautomaten am Bahnhof. Bisher hatte ich mich immer gefragt, ob die tatsächlich für ernsthafte Fotos oder nur zum Langeweilevertreib genutzt werden.
Im Anschluss schlenderten wir noch ein wenig durch die Innenstadt, die aber fast leer war, da in Frankreich die Geschäfte montags geschlossen haben. Ich kaufte noch ein Baguette für das Abendessen und kam mir wie ein richtiger Franzose vor ;), den ganzen restlichen Tag bis zur Ankunft in der Herberge bin ich mit dem Baguette in meiner Hand rumgelaufen.
Küste vor der HerbergeIn Trébeurden angekommen staunten wir nicht schlecht über die Lage der Herberge, Gwendal hatte nicht zu viel versprochen. Ich konnte nicht nur vom Speisesaal den Atlantik sehen, sondern auch vom Bett aus hatte ich Blick auf den die geniale Küste (Fotos kommen in Kürze).
Wir gingen sofort mit unseren Fotoapparatan an den Strand und konnten das Ausblick geniessen und Fotos knipsen mal wieder nicht beenden.
Abends zurück in der Herberge lernten wir beim Essen Nina kennen, sie machte genau wie wir 2 Tage Urlaub in Trébeurden und arbeitet als deutsche Praktikantin in der Jugendherbe in Lannion. Wir verstanden uns auf Anhieb gut mit ihr und so gingen wir abends noch einen Cidre in einer Crêperie trinken.
Leuchtturm von Ploumanac'hAuch den nächsten Tag verbrachten wir zu dritt und fuhren auf Ninas Vorschlag nach Trégastel, von wo aus wir weiter Richtung Ploumanac'h wanderten.
Der Weg war echt Wahnsinn, wir hielten uns immer direkt am Wasser und so mussten wir häufig über riesige Felsen klettern oder uns durch Felsspalten zwängen, allein der Weg wäre den Ausflug schon wert gewesen. In Ploumanac'h angekommen machten wir erst eine Runde um den Hafen und assen dann in einem Restaurant zu Mittag, das uns unterwegs von einem deutschem Urlauber empfohlen wurde. Hier gab es dann mein erstes Galettes aus einem Restaurant und ich wurde nicht enttäuscht, einfach nur lecker.
Gestärkt liefen wir weiter Richtung Leuchtturm und hier erwartete uns eine wunderschöne Küste. Alles bestand aus rotem Granit und zusammen mit dem Sonnenschein, starkem Wind und dem tiefblauen Atlantik war das Bild einfach umwerfend.

Müde von der ganztägigen Wanderung verabschiedeten wir uns von Nina, die zurück nach Lannion fuhr. Lenard und ich kauften noch Spaghetti und Wein für das Abendessen ein und hatten einen schönen Abschluss von meinem vorerst schönstem Tag in Frankreich im Speisesaal mit Meerblick.
Am nächsten Morgen ging ich noch einmal im Hafen von Trébeurden spazieren bevor wir mit dem Bus Richtung St Brieuc zurückfuhren.
Hier fährt ein Busunternehmen, bei dem man nur pro Umstieg und nicht für die Entfernung zahlt und so konnten wir 2 Stunden Bus für nur 2 Euro fahren.
2 Kommentare
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#1
was ist denn eine Crêperie? ich dachte zuerst, dass es dort Crêpes gibt, aber wenn du dort Cirdre getrunken hast, passt das nicht so ganz...
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#2
Naja, also in ner Pizzeria kann man ja auch was trinken, das ist halt schon irgendwo nen richtiges Restaurant nur halt mit Crêpes und Galettes als Hauptspeise

Degemer Mat! - Herzlich Willkommen!

